SATZUNG DER INTERNATIONALEN GEMEINSCHAFT „DIE NEUE ÄRA“

SATZUNG DER INTERNATIONALEN GEMEINSCHAFT „DIE NEUE ÄRA“

  1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

1.1 Die internationale Gemeinschaft „Die neue Ära“ ist eine gesellschaftliche Massenvereinigung,

die auf freiwilliger und gleichberechtigter Basis von Vertretern verschiedener Länder und Nationen

zwecks Förderung des Friedens und Freundschaft zwischen den Völkern aufgrund der Philosophie

des Tengrismus gegründet wurde.

1.2 Die Gemeinschaft agiert auf dem Gebiet Deutschlands, der Türkei, Russlands, Kasachstans und

anderer europäischer Länder, in Nordamerika und Australien. Die Gemeinschaft ist berechtigt,

regionale Organisationen und Vertretungen, die die Satzung der Gemeinschaft anerkennen, zu

gründen.

1.3 Alle Tätigkeitsformen der Gemeinschaft erfolgen auf Grundlage der Prinzipien der

Freiwilligkeit, Gleichberechtigung der Mitglieder, Selbstverwaltung, Rechtmäßigkeit und Offenheit,

gemäß der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, Vereinsrecht der Bundesrepublik

Deutschland, allgemein anerkannten Prinzipien und Normen des internationalen Rechts.

1.4 Die Gemeinschaft ist eine juristische Person ab dem Zeitpunkt der staatlichen Eintragung, hat

eine eigene Bezeichnung, Fahne, Wappen, Hymne und Wimpel.

1.5 Die Gemeinschaft kann im eigenen Namen Grundstücke und Immobilien erwerben, im Gericht

klagen und verklagt sein, einen Stempel, einen Briefkopfstempel, Briefbögen, Geschäftskonten in

Banken sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern haben.

1.6 Der geistliche Führer, Gründer und Vorsitzende der internationalen Gemeinschaft „Die neue

Ära“ ist Dichter, Schriftsteller, Philosoph Yashar Pashaoglu (Iasha Rashidov)

1.7 Der Sitz der ständigen Leitung der Gemeinschaft ist Luxembourg.

  1. ZIELE UND AUFGABEN DER GEMEINSCHAFT

2.1 Das Hauptziel der Gemeinschaft besteht in der Erforschung, Verbreitung und Entwicklung der

philosophischen Lehre des Tengrismus von Yashar Pashaoglu, der geistigen Evolution der

Menschlichkeit und in der Verwirklichung seiner theoretischen und praktischen Projekte.

— Durchführung internationaler und regionaler Konferenzen und Presskonferenzen, Symposien und

Seminare

— Aufbau und Erweiterung eines Netzwerkes der Filialen regionaler Vertretungen in verschiedenen

Ländern, Unterstützung durch Fachkräfte, Materialien und technische Ausstattung

— Bau des „Museums der neuen Ära“

— Erhöhung der Moralprinzipien jedes Menschen, jeder Familie, jedes Volkes

— Veröffentlichung von Büchern, Zeitungen und verschiedener Druckerzeugnisse, Drehen von

Dokumentarfilmen und Fernsehsendungen im Sinne der satzungsgemäßen Ziele

  1. RECHTE UND VERPFLICHTUNGEN DER MITGLIEDER

3.1 Die Gemeinschaft nimmt als Mitglieder Personen auf, die sittliche, moralische und geistige

Vervollkommnung zum Gedeihen der ganzen Weltzivilisation anstreben.

3.2 Mitglied der Gemeinschaft kann Bürger jedes Landes werden, der älter als 18 Jahre alt ist und

die Satzung der Gemeinschaft anerkennt. Dies erfolgt auf Antrag, die Mitgliedschaft gilt ab dem

Zeitpunkt der Einzahlung der Aufnahmegebühr.

3.3 Die Höhe der Aufnahmegebühr legt der Vorstand fest.

3.4 Auf Wunsch kann jedes Mitglied der Gemeinschaft mit der Einreichung des Antrags auf den

Namen des Vorsitzenden der Gemeinschaft aus dieser austreten.

3.5 Ein Mitglied der Gemeinschaft, das seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder durch seine

Handlungen diese diskreditiert, kann aus der Gemeinschaft aufgrund des Beschlusses des

Vorstandes ausgeschlossen werden.

3.6 Ein Mitglied der Gemeinschaft kann Wahl- und Leitungsorgane der Gemeinschaft wählen bzw.

in diese gewählt werden.

3.7 Ein Mitglied der Gemeinschaft kann Vorschläge über die Tätigkeitsgestaltung regionaler

Organisationen und Vertretungen der Gemeinschaft einbringen.

3.8 Ein Mitglied der Gemeinschaft kann vorrangig bei verschiedenen Organisationen der

Gemeinschaft eingestellt werden.

  1. LEITUNGSORGANE DER GEMEINSCHAFT

4.1 Das oberste leitende Organ der Gemeinschaft ist der Kongress. Das Verfahren zur Einberufung

des Kongresses und zum Delegieren von Mitgliedern, die Tagungsort und -zeit werden vom

Vorstand der Gemeinschaft und dem Vorsitzenden der Gemeinschaft festgelegt.

4.2 Der Kongress wird mindestens einmal in neun Jahren auf Anforderung eines Drittels der

Mitglieder der Gemeinschaft einberufen. Der Kongress gilt als beschlussfähig, wenn daran

mindestens zwei Drittel der gesamten Zahl der Delegierten teilnehmen. Die Beschlüsse gelten als

angenommen, wenn dafür zwei Drittel der Delegierten abgestimmt hat. Das Abstimmungsverfahren

legt der Vorstand der Gemeinschaft fest.

4.3 Zur ausschließlichen Zuständigkeit des Kongresses gehören:

— Verabschiedung der Satzung der Gemeinschaft, Beschlussfassung über Veränderungen und

Ergänzungen in der Satzung

— Beschlussfassung über die wichtigen Fragen hinsichtlich der Tätigkeit der Gemeinschaft

— Wahl des Vorstandes der Gemeinschaft, des Revisionsausschusses, Festlegung der zahlenmäßigen

Stärke der Organe

— Entgegennahme des Berichtes über die Tätigkeit des Vorstandes

— Bildung der Liquidationskommission

— Beschlussfassung über Auflösung oder Umstrukturierung der Gemeinschaft

— Wahl des Vorsitzenden und Gründers

4.4 Verpflichtungen des Vorstandes der Gemeinschaft sind:

— Organisation der allgemeinen Veranstaltungen

— Vorbereitung der während des Kongresses zu behandelnden Unterlagen, Ausarbeitung neuer Pläne

für die Tätigkeit der Gemeinschaft zwecks Verabschiedung auf dem Kongress.

4.5 Verpflichtungen des Vorsitzenden der Gemeinschaft. Der Vorsitzende

— leitet die Tätigkeit der ganzen Gemeinschaft, regionaler Organisationen und Vertretungen

— genehmigt alle notwendigen Dokumente und Arbeitspläne der Gemeinschaft

— vertritt die Gemeinschaft auf verschiedenen Konferenzen, Symposien, bei Beratungsgesprächen

und Verhandlungen

— entscheidet über Einstellungen und Kündigungen der angestellten Mitarbeiter der Gemeinschaft

— trifft Entscheidungen über den Personalplan des Verwaltungsapparats der Gemeinschaft

— erlässt Anordnungen und Verpflichtungen für alle Mitglieder der Gemeinschaft, festangestellte und

externe Mitarbeiter

— ist berechtigt ohne Vollmacht im Namen der Gemeinschaft zu handeln.

  1. QUELLEN DER VERMÖGENS- UND GELDMITTELBILDUNG DER GEMEINSCHAFT

5.1 Die Gemeinschaft als eine juristische Person ist der Eigentümer des ihr gehörenden Vermögens.

Die Mitglieder der Gemeinschaft haben kein Eigentumsrecht auf den Eigentumsanteil, der der

Gemeinschaft gehört.

5.2 Die Gemeinschaft ist berechtigt, Grundstücke, Gebäude, Bauwerke, Anlagen,

Wohnraumbestand, Transportmittel, Geräte, Geldmittel, Druckerei, sonstiges für materielle

Ausstattung der satzungsgemäßen Tätigkeit der Gemeinschaft notwendige Vermögen in ihrem

Eigentum zu haben.

5.3 Im Eigentum der Gemeinschaft können sich auch Verlagshäuser, Massenmedien befinden, die

mit den Mitteln der Gemeinschaft gegründet bzw. erworben wurden, im Sinne ihrer

satzungsgemäßen Zielen und nach geltendem Recht.

5.4 Quellen der Vermögens- und Geldmittelbildung der Gemeinschaft sind:

— Aufnahmegebühren

— freiwillige Beiträge und Spenden

— Geldeinnehmen von verschiedenen gemeinnützigen Stiftungen

— Einnahmen aus unternehmerischer Tätigkeit

— Einnahmen aus außenwirtschaftlicher Tätigkeit

— Einnahmen aus dem Verkauf von Geschenkartikel, Uhren, Kalender, Fahnen, Wappen und Hymne

der neuen Ära

— Einnahmen vom „Museum der neuen Ära“

— sonstige nicht gesetzwidrige Einnahmen

5.5 Geldbeiträge zugunsten der Gemeinschaft werden von Bankeinrichtungen durch Überweisung

auf das Bankkonto der Gemeinschaft entgegengenommen.

  1. REVISIONSAUSSCHUSS DER GEMEINSCHAFT

6.1 Der Revisionsausschuss wird auf eine Dauer von 9 Jahren gewählt. Seine Tätigkeit wird vom

Vorsitzenden des Ausschusses, der vom Kongress gewählt wird, geleitet. Der Revisionsausschuss ist

rechenschaftspflichtig gegenüber dem Kongress und dem Vorsitzenden der Gemeinschaft, auf ihre

Aufforderung ist er verpflichtet, einen Bericht über seine Tätigkeit vorzulegen.

6.2 Die Revision der Tätigkeit der Gemeinschaft wird durch den Ausschuss im Auftrag des

Kongresses oder des Vorsitzenden durchgeführt, mindestens einmal in fünf Jahren. Der

Revisionsausschuss überprüft, ob Aktivitäten sowie alle Handlungen regionaler Organisationen und

Vertretungen der Satzung und der Gesetzgebung des Landes, in dem sie agieren, entsprechen, sowie

die Richtigkeit der Dokumentation, Unternehmens- und Finanzaktivitäten.

  1. RECHNUNGSWESEN DER GEMEINSCHAFT

7.1 Die Gemeinschaft führt Buchhaltung und steuerliche Erfassung gemäß der Anforderungen des

geltenden Rechts.

7.2 Die Gemeinschaft bereitet jährlich einen Bericht über die Nutzung ihres Vermögens im letzten

Jahr vor. Der Bericht wird beim Sitz des ständigen Leitungsorgans der Gemeinschaft aufbewahrt

und ist zur Einsicht allen Personen zugänglich, die berechtigt sind, solche Informationen nach

geltendem Recht zu erhalten.

  1. ÄNDERUNGEN UND ERGÄNZUGEN DER SATZUNG

8.1 Beschlüsse über Änderungs- und Ergänzungseintragungen in die vorliegende Satzung werden

mit zwei Drittel der Stimmen anwesender Delegierten des Kongresses der Gemeinschaft

angenommen. Die in die Satzung einzutragenden Änderungen und Ergänzungen werden durch den

Vorsitzenden der Gemeinschaft genehmigt und unterliegen ordnungsgemäß einer staatlichen

Eintragung.

8.2 Änderungen und Ergänzungen zu der vorliegenden Satzung werden rechtskräftig ab dem

Zeitpunkt ihrer staatlichen Eintragung.

  1. UMSTRUKTURIERUNG UND AUFLÖSUNG DER GEMEINSCHAFT

9.1 Die Umstrukturierung (Zusammenschluss, Angliederung, Umwandlung) der Gemeinschaft kann

auf Beschluss des Kongresses der Gemeinschaft erfolgen, wenn für diesen Beschluss zwei Drittel

anwesender Delegierten abgestimmt hat.

9.2 Die Tätigkeit der Gemeinschaft wird bei ihrer Auflösung auf Beschluss des Kongresses

eingestellt, wenn für diesen Beschluss zwei Drittel auf dem Kongress anwesender Delegierten

abgestimmt hat.

9.3 Die Tätigkeit der Gemeinschaft kann auch aus anderen Gründen im Verfahren nach geltendem

Recht eingestellt werden.